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Sanktionskonfrontation zwischen EU und Russland verlängert dich noch für ein halbes Jahr

06.07.2015

EU hat Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Die Entscheidung wurde am Montag, 22. Juni, von den EU-Aussenministern beim Rat der Europäischen Union getroffen.

Im Gegenzug hat die russische Seite vor, seit 7. August 2014 gültige Einfuhrverbote für westliche Produkte zu verhängen, sowie dabei die einschränkende Liste zu erweitern. Die russische Regierung teilt mit, dass diese Liste mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit zusätzlich mit Fischkonserven und Käseprodukten pflanzlichen Ursprungs erweitert wird. Ausserdem stehen noch paar andere Punkten zur Verhandlung.

TELS-Auskunft: der Beginn der Sanktionen und Transport nach EU und Russland

Wir erinnern Sie daran, dass am 1. August 2014 EU gegen Russland Wirtschaftssanktionen eingeführt hat. Im Rahmen der Sanktionsmassnahmen wurde den europäischen Investoren verboten neue Kredite an Sberbank, VTB BANK, Gazprombank, Vnesheconombank (VEB) und Rosselkhozbank für mehr als 30 Tage zu geben, sowie ihre Aktien und Obligationen der neuen Emission mit der Laufzeit mehr als 30 Tage zu kaufen. Die Unternehmen wie Rosneft,Transneft und Gazpromneft haben begrenzter Zugang zu den EU-Kapitalmärkten.

Ausserdem wurden einige Ausrüstungsgüter und Dienstleistungen zur Ölförderung in der Tiefsee, zur arktischen Ölförderung und Schieferölförderung verboten. EU hat auch Sanktionen gegen russischen Verteidigungssektor getroffen und hat den europäischen Unternehmen verboten Güter mit doppeltem Verwendungszweck (Dual-use-Güter) an neun russische Unternehmen zu liefern.

Gegeneinfuhrverbot von den Lebensmitteln nach Russland hat seit August 2014 Importgüterverkehrvolumen zwischen EU und Russland um ca. 19 % gekürzt. Teilweise wurde dieses Lebensmittelembargo gegen EU-Länder durch erhöhte Lebensmittellieferungen aus GUS-Ländern (besonders aus Belarus) und Asien-Pazifik-Ländern ausgeglichen. Anfang 2015 hat sich Lebensmittelimport in Russland wegen den Inlandsverbrauchrückgang, sowie teilsweise durch den Importersatz wesentlich vermindert.


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