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Exportgütertransport zwischen Russland und EU: vom Gewinn in den Verlust

14.07.2015

Im April 2015 zum ersten Mal seit 2014 erwies sich jährliche Bewegung des Exportgütertransportes aus Russland nach EU als negativ.

In dem Zeitraum zwischen Januar-April 2015 wurden mit dem Autotransport in die EU-Länder aus Russland 2644t Güter geliefert,was 4% weniger als im letzten Jahr für den gleichen Zeitraum ist (hier und weiter nach Eurostat-Angaben,Analyse durchgeführt von der TELS-Analitik Abteilung über lkw spedition). Hauptsächlich wurden in diesem Zeitraum solche Güter wie Holz und Holzartikel (45%), Brennstoff- und Energieartikel (11%), Eisen und Altmetall (9%), Artikel der anorganischen Chemie (5%), Kautschuk- und Gummiartikel (5%), Aluminium (3%), Kunststoffartikel (3%) exportiert.

Trotz positiver Ergebnissen im ersten Quartal, war schon seit März 2015 eine deutliche Abnahme des Exportgütertransportes auf dieser Route zu beobachten (+7,8% im Vergleich zu Januar-März 2014). Im April 2015 hat sich negative Tendenz scharf verstärkt-sowohl im Hinblick auf März 2015, als auch im Vergleich zur positiver Entwicklung in 2013/14.

Rückgang des Exportumsatzes mit dem Autotransport in Zahlen

Rückgang des Exportumsatzes mit dem Autotransport (mengen/gewichtmässig) ist in erster Linie wegen:

  • Brennstoff- und Energieartikel (-125 000t; -31%);
  • Eisen und Altmetall (-50 000t; -17%);
  • Artikel der anorganischen Chemie (-19 000t; -13%);
  • Papierstoff (-6 000t; -41%);
  • Kupfer und Aluminium ( -6 000t; -38% und -7% entsprechend);
  • Rohfell und Leder (-5 000t; -14%);
  • Artikel der organischen Chemie(-5 000t; -14%);
  • Getreide (-4 000t; -65%) passiert.

Export von Fisch, Zucker, Ölen und Fetten, Kurz-und Kanzleiwaren hat sich auch wesentlich reduziert.

Rückgang des Exportes mit dem Autotransport wurde zum Teil durch Export von:

  • Kunststoff und Kunststoffartikeln (+28 000t; +73%);
  • Holz und Holzwaren, Holzkohle (+27 000t; +2%);
  • Ölsamen und Ölfrüchten (+13 000t; +169%);
  • Pflanzmaterialien für Flechtwarenproduktion und anderen pflanzlichen Erzeugnissen (+11 000t; +36%);
  • Nahrungsindustrieabfällen, Tierfutter (+8 000t; +167%);
  • chemischen Düngemitteln (+7 000t; +117%);
  • Kautschuk- und Gummiwaren (+4 000t; +3%)ausgeglichen.

In Verbindung mit dem starken Exportrückgang von Brennstoff- und Energieartikeln sowie Eisen, derer Umsatz eigentlich traditionell hoch ist, ist bemerkenswert, dass Export mit dem Autotransport von Ölsamen und Ölfrüchten (um 2,7 Mal), Nahrungsindustrieabfällen (um 2,6 Mal), Tierfutter (um 2,6 Mal), chemischen Düngemitteln (um 2,2 Mal), Kunststoffen (um 1,7 Mal) gestiegen ist.


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