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Bei allgemeiner Marktrezession verstärkte Deutschland seine Position als größter Importeuer nach Russland

29.04.2015

Bei allgemeinem Rückgang des Güterverkehrs aus der EU nach Russland im Januar-Februar 2015 verstärkte Deutschland seine Lage als größter europäischer Importeuer nach Russland, indem sein Anteil auf diesem Markt 3,7% zugenommen hat.

Spedition nach Russland aus Deutschland und der EU allgemein

Im Januar-Februar 2015 wurden aus Europa nach Russland mit allen Verkehrsmitteln insgesamt 2344 Tausend Tonnen versandt, und das ist 40,4% weniger, als im gleichen Zeitraum 2014. Aus Deutschland nach Russland wurden 482 Tausend Tonnen (-26,7%) geliefert. (Hier und weiter – nach Angaben der Eurostat).

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So ist in dieser Periode der Anteil Deutschlands bei Spedition nach Russland aus der EU von 16,82% auf 20,55% in natura gestiegen.

Zu den Ursachen für das Wachstum des deutschen Anteils auf dem Exportmarkt aus der EU nach Russland zählt das russische Embargo auf den Import von mehreren Lebensmitteln aus der Europäischen Union. In der Warenstruktur der Importe aus Deutschland nach Russland bildeten die Lebensmittel nur einen kleinen Anteil (etwa 4%). So konnte das russische Embargo den Warenfluss aus Deutschland und Transporte nach Russland nicht so stark beeinflussen, wie es den anderen EU-Ländern gegenüber passierte (das gilt vor allem für Polen, das an den Einschränkungen am meisten leidet).

Den Grundbestand des Exports aus Deutschland nach Russland bildete die Maschinenbauproduktion (Autos und Bestandteile), Anlagen, chemische Erzeugnisse. Der Hauptgrund für den Lieferungsrückgang von diesen Gütern war die allgemeine Marktrezession und privater und gewerblicher Nachfragerückgang für Autotransporte und Anlagen in Russland.

Bedeutenden Einfluss auf den Exportrückgang haben auch EU-Sanktionen Russland gegenüber, die die Lieferungen von bestimmten Anlagen begrenzten. Außerdem wurde der Zugang für größte russischen Banken zu europäischen Kapitalen eingeschränkt, und das reduzierte seinerseits Investierungspotentiale von russischen Konzernen.

Es wäre auch zu bemerken, dass die Rezessionsdynamik des deutschen Exportes nach Russland dem allgemeinen Güterverkehrsrückgang aus der EU im Geldausdruck entspricht. Das heißt, dass Russland in Deutschland jetzt billigere Waren ankauft.

Güterverkehr aus der EU nach Russland, Januar-Februar 2014/2015, Mio. Euro

 

Jan.-Feb. 2014

Jan.-Feb. 2015

Dynamik, %

EU allgemein

16067

10779

-32,91

Deutschland

4589

3077

-32,95


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