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Der Rückzug des Transportvolumens Deutschland – Russland ist nicht mit dem Produktemabargo von Russland verbunden

17.03.2015

Das LKW-Transportvolumen in der Richtung Deutschland-Russland zeigte 2014 einen deutlichen Rückzug: im Vergleich von 11 Monaten 2013/2014 zog es sich von 3088 auf 2602 Tausend Tonnen (16%) zurück (hier und weiter – nach Angaben des Eurostats, bearbeitet und analysiert von der TELS-Marketingabteilung). Unter den Gründen für solche Stagnation der Russland Transporte wird unter anderem das Lebensmittelembargo von Russland ab dem 7. August 2014 genannt, das die Importdynamik aus der EU wesentlich beeinflusste. Jedoch wurde der Import aus Deutschland von den Sanktionen nicht so deutlich ausgeprägt.

Das Gutvolumen, das unter den Sanktionen litt, betrug etwa 119 Tausend Tonnen – damit nur 3,9% des ganzen LKW-Stromes aus Deutschland nach Russland. Dieser Anteil zog sich im Vergleich zu 2013 auf 2,4% zurück und betrug damit 1,5%.

Zu den meistbetroffenen Produkten bei Versand nach Russland gehört Schweinefleisch (aus 57 Tausend Tonnen wurden nur 3 Tausend). Dabei ist es offensichtlich, dass sich der Rückzug in dieser Warengruppe schon vor dem August-Embargo zeigte.

Nummer Zwei in dieser Liste ist Käse. In 11 Monaten 2013 betrug das Exportvolumen 32 Tausend Tonnen, 2014 – etwa 11 Tausend.

Dabei wuchsen die Importzahlen aller Kohlsorten. Noch vor den Sanktionen wurde 13% mehr Gemüse importiert. Das Embargo kam natürlich bei den Plänen der Hersteller und Transporteure dazwischen.

Andere Güter, die von den Sanktionen betroffen wurden, hatten nicht so deutlichen Einfluss auf das Transportvolumen, da deren Anteil in der Exportstruktur nicht so groß war.

Positive Dynamik war in der Warengruppe „Baumaterialien“ zu sehen (+10% oder 10 Tausend Tonnen im Vergleich zu 2013).

Die Warenstruktur bei den Transporten aus Deutschland nach Russland ist auf dem unten angeführten Diagramm zu sehen.

DE-Rusl prod 11m14.jpg

So heißt es, dass zu den wichtigsten Ursachen für den Rückgang des Transportvolumens Deutschland – Russland Weltkriesetendenzen und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Russland gehören, die den Ankauf von deutscher Produktion in Russland hemmten. Auch die Sanktionen der EU haben deutliche Auswirkung auf den Export – sogenannte „dual use“ Produktion wird aus den EU-Ländern nach Russland nicht exportiert. Dabei wäre es auch zu beachten, dass der Anteil vom Sammelgut nach Russland zunahm, da es die Möglichkeit bildet, kleinere Warenpartien zum günstigen Preis zu verschicken.

Das Material wurde von der Unternehmensgruppe TELS vorbereitet.


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