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Die Arbeit auf dem Transport-Logistik-Markt Türkei-Russland: große Aussichten bei hohen Risiken

03.05.2017

Die russisch-türkischen Beziehungen in den letzten unvollständigen drei Jahren haben solche Spitzenveränderungen erfahren, die kaum jemals in den internationalen Beziehungen existiert wurden.

Über die Geschichte der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der Türkei, über die Besonderheiten und Perspektiven der Arbeit auf dem Logistikmarkt der Balkan – Richtung ist unser Gespräch mit den Experten der Unternehmensgruppe TELS:

  • Elena Shilinskaya, Marketing-Analytiker

  • Olga Korotkova, Leiter der Transportabteilung des Moskauer Büros

  • Sergej Kretowitsch, der Abteilungsleiter

Wir handeln und sind befreundet …

Bis zum 2015 positionierte sich die Türkei in der russischen öffentlichen Meinung als einer der Hauptpartner Russlands in der nahöstlichen Region: ein stabiler weltlicher Staat, die feste entwickelnde Wirtschaftsbeziehungen, die weitreichende gemeinsame Pläne und Projekte. Nach Angaben der Botschaft der Republik Türkei in Moskau überschritt ständig der jährlichen Handelsumsatz zwischen Russland und der Türkei in den Jahren 2012-14 über 30 Milliarden US-Dollars. Die Investitionen der türkischen Geschäftsstrukturen in die Wirtschaft Russlands nach dem Zustand zu Beginn des Jahres 2014 bildeten ca. 9 Mrd. US-Dollar. Das Geld wurde in die Bauprojekte, die Nahrungsmittelindustrien, die Herstellung von Verpackung, Sanitär, Möbel, die Banksphäre angelegt.

Nach der Verhängung im Jahr 2014 von Sanktionen des Westens gegen Russland (und die Türkei hat ihnen nicht beigetreten) und der Entscheidung der russischen Regierung über die Einführung des Embargos für die Lieferungen von Lebensmitteln aus einer Reihe von europäischen Ländern und den USA wurde der Export von türkischen Nahrungsmittel nach Russland heftig zugenommen. Russland entfielen etwa 60% des gesamten türkischen Exportes von Gemüse und Obst.

Laut den Angaben des Ministeriums für Landwirtschaft der Russischen Föderation belief sich die Einfuhr von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der Türkei nach Russland im Jahr 2014 auf $ 1,7 Milliarden.

E.zhilinskaya.jpgElena Shilinskaya: „Im Jahr 2015 wurden zu Russland aus der Türkei 3065 Tausend Tonnen der Ladungen eingeführt. 43% aus diesem Güterstrom bildeten Gemüse, Wurzelgemüse, Obst und Nüsse; noch etwa 29% waren die Baustoffe. In den übrigen 28%, den meisten Anteil nahmen Kunststoffe und Kunststoffprodukte, Industrieanlagen, verschiedene chemische Produkte, Gewirke, Fahrzeugen, Erzeugnisse von Eisenmetallen, Wasch- und Reinigungsmittel ein. 

Im Warenexport aus der Russischen Föderation in die Türkei fast die Hälfte des Umfanges traditionell bildeten die Erdölprodukte (mehr als 18 Mio. Tonnen), Eisenmetalle - 8,8 Mio. Tonnen, Getreide (hauptsächlich Weizen) - 4,7 Mio. Tonnen. Aus den „nicht Rohstoffwaren“ den größten Teil bildeten die Abfälle von Nahrungsmittelindustrie und der Tierfutter, Düngemittel, tierische Fette, Aluminium und Alu-Erzeugnisse, Gemüse und Wurzelgemüse“.

Auf dem Markt der internationalen Logistik der Russischen Föderation war die Richtung der Balkanischen Länder bis zum November 2015 eine der am schnellsten entwickelnde. Den Hauptanteil dieses Marktes bildeten die Ladungen in/aus der Türkei.

Die Hauptroute der Zustellung von türkischen Ladungen mit dem Kraftverkehr führt durch Bulgarien, Rumänien, Moldawien, die Ukraine, manchmal durch Belarus. Es gibt noch den Weg mit der Fähre direkt nach Noworossijsk, aber er ist nicht sehr beliebt wegen des spärlichen Zeitplans und des schwachen Durchsatzes. Die Komplikation der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland bis zu einem gewissen Grad hat die Organisation des Transportstroms durch die Ukraine beeinflusst, aber die Situation mit dem Lasttransit wurde hier insgesamt stabilisiert.

korotkova.JPGOlga Korotkova: „Auf der gegebenen Richtung der Beförderungen spezialisieren   sich hauptsächlich die moldauischen und ukrainischen Transportunternehmen, die   die günstigere Frachtraten im Vergleich zu den russischen und türkischen     Beförderern anbieten. Im Prinzip, die Arbeit an der türkisch-russischen Richtung   unterscheidet sich wenig von anderen Märkten, aber es gibt die Besonderheit in der Geschwindigkeit der Berechnungen: die Beförderer auf diesem Markt erfordern in  der Regel eine schnelle Bezahlung (oder die Vorauszahlung), bevorzugen das  Bargeld. Die große türkische Spediteuren bemühen sich nach „europäischen“    Bedingungen der gegenseitigen Berechnungen zu arbeiten, vereinbarend mit ihren  Auftragnehmer und ebnend diesen Unterschied in den Anforderungen“. Die      Entwicklung des Handels mit der Türkei ging erfolgreich und in einer  Atmosphäre  der Begünstigung bis zum Ende 2015, die Umfänge der Beförderungen  nahmen  zu. Es schien, dass die Aussichten riesig sind. Aber … der Vorfall mit dem  russischen Flugzeug hat alles dramatisch verändert. Darüber hinaus hat das türkische Unternehmen viel mehr gelitten.

***

„Handel-Winter“

Zunächst wurde ein klarer Interessenkonflikt auf der Weltbühne bei Russland und der Türkei während der russischen Militäroperation in Syrien bezeichnet, aber sogar auf dem Hintergrund dieser Spannung die Handelsbeziehungen und die Ströme der russischen Touristen in die Türkei verringerten sich nicht (der Krieg ist der Krieg, und der Handel ist der Handel). Alles hat sich heftig verändert, nachdem die türkische Luftwaffe über dem Territorium Syriens das russische Militärflugzeug am 24. Februar zum Absturz gebracht hat. Zum Glück fing die russische Regierung nicht an, den Konflikt in der Richtung des „ heißen“ oder „kalten“ Krieges zu entwickeln, aber der politische und geschäftliche „Winter“ ist eingetreten.

Fast sofort wurde die Einfuhr von beliebigen Waren aus der Türkei äußerst erschwert: alle Beförderungsmittel mit den türkischen Waren mussten einer kompletten Inspektion und Probenahme unterziehen, deshalb nahmen die Verzögerungen bei der Warteschlangen an den Grenzübergängen einige Tage in Anspruch.

Olga Korotkova: „Im Jahr 2015 64% von Kundenbasis der Abteilung der Balkanischen Ländern der Unternehmensgruppe TELS waren die Besteller auf die Zustellung der Ladungen aus der Türkei. Zu jenem Moment haben wir fast allen verloren. Schon zwei Tagen nach dem Vorfall mit dem Flugzeug waren wir gezwungen 47 Kraftfahrzeuge nach die Türkei zurückzugeben. Und doch gab es keine Sanktionen und offizielle Verbote, aber die Lastwagen mit den Waren aus der Türkei akzeptierte man für die Registrierung einfach nicht, und es war nicht klar, wann sich etwas aufklären kann. Später erschien schon die Verordnung über die obligatorische Inspektion und Probenahme beim Zoll. Die Lastwagen begonnen die Grenze zu übergehen, aber beim Zollamt standen sie im Laufe von fünf Tagen“.

Ab 1. Januar 2016 wurde von der Regierung der Russischen Föderation eine Reihe von Sanktionsmaßnahmen angenommen, darunter:

  • die Beschränkung des Rechtes der türkischen Transportunternehmen bei der Verwirklichung der bilateralen Kfz-Transporte bis zu 2.000 Einheiten;
  • das Verbot der Einfuhr einer Reihe von Lebensmitteln aus der Türkei.

Von diesem Moment an konnte die Türkei nicht mehr nach Russland Tomaten, Gurken, Kohl, Knollenzwiebel, viele Früchte und Beeren liefern. Das Verbot hat auch der gefrorenen Schlachtkörperteile und Innereien der Truthennen und Hühner, der frischen Nelken und des Salzes betroffen. Die Pflanzenproduktion, die unter die direkten Sanktionen nicht fiel, wurde zum Import durch die phytosanitäre Steuerleitung beschränkt.

Elena Shilinskaya: „Das Gesamtvolumen der Ladungen aus der Türkei nach Russland wurde im Vergleich zum Vorjahr um fast 2 mal – bis zu 1555 Tonnen in 2016 verringert. Um 430 tausend Tonnen ist der Import von Gemüse, um 322 tausend Tonnen – von Obst, um 370 tausend Tonnen – von Baustoffen gesunken. In unterschiedlichem Ausmaß hat der Rückgang des Importes tatsächlich alle Warengruppen betroffen. Eine ausgeprägte Ausnahme wurde nur 8-facher Anstieg der Einfuhr von Milchproduktion, obwohl Ihr Anteil am gesamten Warenstrom sehr gering (9,5 Tsd. Tonnen) war“.

Das Gesamtvolumen des Außenhandels zwischen der Türkei und Russland, laut Angaben der Botschaft der Türkei in Moskau, wurde bis zu 15,3 Mrd. Dollar im Jahr 2016 verringert.

Olga Korotkova: „Ein Mitarbeiter der türkischen Spedition erzählte uns: “Nach diesem Angriff saß ich mit meinen türkischen Freunden im Café in Istanbul und an einem gewissen Punkt platzte ich heraus: „Nun, warum haben Sie dieses Flugzeug zum Absturz gebracht“. Das heißt, er hat das gesagt sich zu Russland beordernd – so eng war sein Business mit Russland verbunden.“

***

Im Sommer 2016 auf dem Hintergrund der Wirtschaftsverluste und der politischen Turbulenzen (der Versuch des Militärputsches in der Türkei) ist die türkische Seite „vernünftig geworden“, und der Präsident der Türkei Redshep Tajip Erdogan hat in seinem Schreiben an den Präsidenten Russlands Wladimir Putin eine Entschuldigung für den abgeschlagenen Bomber gebracht, sein Beileid an die Angehörigen des Verstorbenen Pilot geäußert, sowie hat er die gerichtliche Untersuchung gegen den Kämpfer erklärt, der mit dem Tod des russischen Piloten verbunden ist.

Wieder sind wir befreundet, aber mit den Beschlagnahmen …

Mit diesem Punkt hat in den russisch-türkischen Beziehungen „das Tauwetter“ angefangen. Aber wenn in den politischen und Militärsphären die Temperatursteigerung im genug schnellen Tempo ist, so in der Wirtschaftssphäre die Bewegung zum vorigen Niveau des Handels – nicht so schnell geht.

Ab 20. Oktober 2016 wurde das Einfuhrverbot aus der Türkei von Zitrusfrüchten und von Kernobst Früchte aufgehoben.

Elena Shilinskaya: „Obwohl die Aufhebung der Handelssanktionen nur teilweise war, wurde im November 2016 der Umfang des Importes der Waren aus der Türkei in die Russische Föderation im physischen Ausdruck bis zum Niveau des Novembers 2015 zugleich wiederhergestellt. Freilich, hat Dezember 2016 zu Dezember 2015 Minus 15% gezeigt (aber dies ist kein Minus 71%, wie es im Januar oder März war)“.

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In März 2017 hat die russische Regierung die Liefersperre aus der Türkei von Zwiebel, Blumenkohl, den Brokkoli und Nelken aufgehoben. Aber … bisher hat noch nicht die Einfuhr von Tomaten und Gurken erlaubt. Wie der Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschjow erklärt hat, ist die Produktion von Tomaten und Gurken in Russland um 30% pro Jahr gestiegen, und man muss die einheimischen landwirtschaftlichen Produzenten unterstützen. Die türkische Seite hat die Unzufriedenheit von solcher stichprobenartigen Aufhebung der Sanktionen geäußert, und ab 15. März schließ Russland aus der Liste der Länder, die die landwirtschaftliche Erzeugnisse ohne Zollgebühren einführen aus.

Die offizielle „Befriedung“ im Sommer 2016 und den erklärten Kurs auf die Wiederherstellung der russisch-türkischen Beziehungen haben dem Markt der Kraftverkehrslogistik der wesentlichen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen nicht gebracht (obwohl die Aktivität merklich gewachsen ist). Die Anzahl der „bilateralen“ Genehmigungen für Güterkraftverkehr ist bisher auf dem Niveau von 2 Tausend Einheiten geblieben (sehr zu wenig). Obwohl noch im Dezember 2016 die Beschränkungen auf die Ordnung der Erledigung der türkischen Ladungen abgenommen wurden, gelten weiterhin die vollständige Durchsuchung und die Probenentnahme (und das ist die Zeit und das Geld).

Olga Korotkova: „Der Mangel an die Vereinbarungen über den Austausch von Genehmigungen zwischen Russland und der Türkei hat zu einem heftigen Anstieg der Preise gebracht. Man hat aufgehört die türkische Ladungen auf dem Weg in die Russische Föderation zu bremsen, aber da die russischen und türkischen Transportmitteln tatsächlich vom Markt weggegangen sind, reagierte der Markt von scharfen Aufhebung der Sätze: von ursprünglichen 3,5 tausend bis zu 4-5 tausend Euro. Später begannen die Sätze allmählich zu sinken, aber das ursprüngliche Niveau haben sie noch nicht erreicht.“

kretovich.jpgSergej Kretowitsch: „Da in der Türkei für Russland eine große Menge von Konsumgütern verschiedener Handelsmarken erzeugt wird, verursachte diese Situation eine übermäßige Transportnachfrage und einen wesentlichen Anstieg der Preise – um etwa 800-1000 Euro. Also, es stellt sich heraus, dass tatsächlich den Güterverkehr nur die Beförderer mit EKMT verwirklichen können, und solcher Beförderer existiert es nicht  so viel. 

Die Lieferung mit der Fähre aus der Türkei direkt nach Russland ist schwierig – die Nachfrage übersteigt stark das Angebot so, dass die Preise sehr hoch sind. Option- Containerverkehr auf dem Seeweg aus der Türkei nach Odessa und weiter vom Kraftverkehr durch die ukrainisch-russische Grenze ist zum Zeitpunkt des Transits nicht vorhersehbar. Und immer noch stehen die Güter der türkischen Herkunft an der russischen Grenze bis zu mehreren Tagen“.

Ungeachtet aller Schwierigkeiten, wird der russische Markt des Güterverkehrs aus der Türkei in erster Linie auf Kosten der großen multinationalen Unternehmen wiederhergestellt. Aber viele russische Importeure sind bereits gelungen, auf die Lieferanten aus dem Ausland oder innerhalb der Russischen Föderation zu verlagern.

„Produktportfolio“ des russisch-türkischen Marktes

Import

Nach den Ergebnissen aller ausgeprägten Umstände, unter Berücksichtigung der relativ kurzen Geltungsdauer von Sanktionen, gibt es eine Annahme, dass der Umfang des russisch-türkischen Logistikmarktes annähernd zum Niveau 2015 (mit einigen „Ausnahmen“) in 2017 wiederherstellen soll. Die türkischen Früchte müssen jedoch ihren Anteil an dem russischen Markt im Wettbewerb mit den Früchten aus Ägypten, Israel, Marokko, China, Aserbaidschan und anderen zurückkehren.

Im Jahr 2015 bestand der Importgüterstrom aus der Türkei hauptsächlich aus folgenden Warengruppen:

DE.jpg

Warenimport aus der Türkei im Jahre 2015, Tonnen

Warengruppen

Tonnen

Salz; Schwefel; Erde und Stein; Putz-Materialien, Kalk und Zement

879 807

Früchte und Nüsse; Zitrusschale und Melonen

841 414

Gemüse, Wurzeln und Knollen

466 531

Andere chemische Produkte

80 975

Kunststoffe und Waren daraus

79 635

Ausrüstung und mechanischen Geräte, ihre Teile

71 008

Kraftfahrzeuge, Teile und Zubehör

51 467

Anorganische chemische Erzeugnisse

47 168

Strickware

43 363

Eisenmetallerzeugnisse

40 207

Schiffe, Boote und schwimmende Konstruktionen

33 207

Seife, Wasch-, Reinigungs- und Poliermittel, Plastilin.

32 753

Erzeugnisse aus Gips und Stein, Zement, Asbest, usw.

30 348

Tanninen und Färben Stoffe, Lacke, Kitt, Paste, usw.

27 011

Eisenmetallen

26 871

Elektrische Maschinen und Geräte, Audio- und Videogeräte, Teile und Zubehör

26 656

Fleisch und Fleisch-Innereien

22 225

Erze, Schlacken, Aschen

20 283

Baumwolle

16 855

Artikel aus unedlen Metallen

16 770

Andere Artikel

211 274   


Bis zum März dieses Jahres sind die Sanktionen für den Lebensmittelimport aus der Türkei nach Russland mit der Ausnahme von Tomaten und Gurken tatsächlich aufgehoben – das Landwirtschaftsministerium Russlands besteht darauf, dass diese Beschränkungen zur Unterstützung der einheimischen landwirtschaftlichen Produzenten bleiben sollen. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des türkischen Exportpotentials in der Russischen Föderation, deshalb strebt die Türkei aktiv nach der vollen Aufhebung der Beschränkungen. (Im Jahr 2015 wurden aus der Türkei nach Russland 292,8 tausend Tonnen von Tomaten geliefert – das ist 54% vom Gesamtimport von Tomaten nach Russland im natürlichen Ausdruck.)

Export

Die deutliche Verschlechterung der russisch-türkischen Beziehungen hat die Exportumfänge in die Türkei im physischen Ausdruck in 2016 wesentlich nicht beeinflusst. Aber die Struktur der Ladungen hat sich etwas geändert: es wurden die Abfahrtmenge von Getreide verringert, aber die Lieferungen von Erdölprodukte sind gewachsen.

Elena Shilinskaya: „Bei allen erschwerten Umständen hat der Export aus Russland in die Türkei um 4% in 2016 zugenommen. In erster Linie, durch die Erdölprodukte (+12%, bis zu 20,4 Mio. Tonnen),Eisenmetalle (+6%, bis zu 9,3 Mio. Tonnen), Abfälle der Nahrungsmittelindustrie und Tierfutter (+20%, bis zu 1,6 Mio.Tonnen), Aluminium und seine Produkte (+97%, bis zu 434 tausend Tonnen).

Dabei wurde mehr als um 1 Mio. Tonnen (-21%) der Export von Getreide, um 623 tausend Tonnen (-75%) – von organischer Chemie, um 119 tausend Tonnen (-20%) –vom Aluminium und seine Erzeugnisse verringert“.

DE2.jpg

Warenexport aus RF in die Türkei im Jahre 2016, Tonnen

Warengruppen

Tonnen

Kraftstoff Mineralöle und Erzeugnisse ihrer Destillation

20 462 726

Eisenmetalle

9 305 505

Getreide

3 691 497

Erze, Schlacke, Asche

1 800 976

Abfälle der Nahrungsmittelindustrie, Tierfutter

1 561 061

Düngemittel

1 090 198

Fette und Öle tierischen und pflanzlichen Ursprungs

563 861

Gemüse, Wurzeln und Knollen

513 032

Aluminium und Alu- Erzeugnisse

480 709

Ölsaaten und-Früchte, Heilpflanzen und Pflanzen für technische Zwecke; Stroh, Grünfutter

434 228

Zucker und Zuckerwaren

255 223

Papier und Pappe, Waren daraus

239 215

Holz und Holzwaren, Holzkohle

221 103

Organische chemische Verbindungen

206 191

Glas und Glaswaren

153 917

Produkte der anorganischen Chemie

97 815

Kunststoffe und Kunststoffwaren

61 061

Schiffe, Boote und schwimmende Konstruktionen

50 037

Kautschuk, Gummi und Erzeugnisse daraus

38 416

Verschiedene Lebensmittel

37 054

Andere Artikel

195 334


***

Das Institut für Statistik der Türkei berichtet, dass die Türkei in Januar 2017 in finanzieller Hinsicht den Export nach Russland um 59,1% im Vergleich zum ähnlichen Monat 2016, bis zu 150 Mio. Dollar vergrößert hat. Davon fast 38 Mio. Dollar entfallen auf den Export von Gemüse und Obst. Der Import der Türkei aus Russland im Januar ist um 10,2% – bis zu 1,5 Mrd. Dollar gestiegen. Der größte Teil des Importes aus Russland ist auf die Energieträger (fast 832 Mio. Dollar) und den Stahl (279 Mio. Dollar) gefallen.

Aber es gibt auch „Haar in der Suppe“: offenbar, um die schnellste volle Aufhebung der Beschränkungen für den Import nach Russland von Tomaten und Gurken zu stimulieren, hat die Türkei ab 15. März Russland aus der Liste der Länder, die die landwirtschaftliche Erzeugnisse zollfrei einführen, ausgeschlossen. Jetzt müssen die russischen Exporteure bei der Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in die Türkei für die Weiterverarbeitung und den Export hohe zusätzliche Kosten tragen (bei der Einfuhr für den inneren Konsum galten die Zollkosten auch früher).

Nach der Meinung des Ministers für Landwirtschaft der Russischen Föderation Alexander Tkatschev, eine solche Entscheidung kann zu einer vollständigen Unterbrechung des Exporte in die Türkei von russischen Weizen, Mais, Bohnen, Reis und anderen landwirtschaftlichen Produkten führen. Zum Beispiel, die Zollgebühr für den Export von Weizen beträgt 130%. Die Zölle auf andere Kulturen sind niedriger, aber auch sehr wesentlich.

Was wird mit dem Logistikmarkt im türkischen Bereich passieren?

Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass der internationale Handel in großem Ausmaß vom Zustand der politischen Beziehungen zwischen den Ländern abhängig ist und in den modernen Bedingungen in jedem Moment wesentlich eingeschränkt sein kann. Alle langfristigen Beziehungen zwischen russischen und türkischen Unternehmen werden jetzt nun diese Risiken unter Berücksichtigung gebaut.

Die Regierung der Russischen Föderation beseitigt nicht beeilend Beschränkungen für den Import aus der Türkei und arbeitet nach dem Prinzip: wir erlauben, was nicht kritisch für die heimischen Hersteller ist. Die türkische Seite hat auch die restriktiven Gegenmaßnahmen untergenommen. Aber die Natur des Geschäftes ist jedoch so, dass er sich jeder Situation anpasst. Nach vielen Positionen kann das türkische Business die vorteilhaften Geschäfte anbieten, und das bedeutet, dass die Umfänge des Handels wieder hergestellt werden.

Sergej Kretowitsch: “Bisher haben Russland und die Türkei die Quoten für die Erteilung von Genehmigungen für 2017 nicht ausgetauscht, die Assoziation der internationalen Frachtführer der Russischen Föderation empfiehlt den Transportunternehmern keine Beförderungen aus der Türkei bis zum Ende des 2. Quartals 2017 zu planen. Auch muss man daran denken, dass Russland ein konsequenter Verfechter der Reduzierung der Anzahl von ЕКМТ ist, so, dass es seit Februar der Bücher ЕКМТ in der Arbeit, wahrscheinlich, noch weniger, als im Jahr 2016 wird“.

Die russische Politik zeigt deutlich die Notwendigkeit von guten Beziehungen mit der Türkei, trotz aller Differenzen und Unterschiede in politischen Interessen im Nahen Osten. Dies bedeutet, dass sich der Trend auf die russisch-türkische Zusammenarbeit positiv ist. Es ist nötig in nächster Zukunft die Wiederherstellung von vorigen Umfängen des Austausches von den Genehmigungen für die Kfz-Transporte zu erwarten, was auch einige Senkung der Sätze veranlassen wird. Es werden die Zollprozeduren in Bezug auf die türkischen Ladungen vereinfacht werden. ... Wenn es keine neue Überraschungen geschehen werden.

Olga Korotkova: „Wir bauen die optimistischen Pläne für die BALKAN-Richtung. Jetzt verbessert sich die Situation: die Preise haben sich stabilisiert, die Aufträge in die Türkei steigen sich - natürlich gar nicht in solchen Mengen, wie es vorher war, aber der Markt lebt deutlich auf. Und selbst wieder, wenn es etwas in der Politik sein wird, ich glaube, werden wir gleich darauf arbeiten.“

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Die Marketing-Abteilung der UG TELS


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