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LKW-Fracht aus Deutschland nach Russland, Belarus, Kasachstan und in die Ukraine

09.02.2015

Wenn es sich um deutsches Export Richtung GUS handelt, geht es vor allem um 4 Länder: Spedition nach Russland, Ukraine, Belarus und Kasachstan. Diese Länder bekommen das größte Exportvolumen aus Deutschland (darunter ist Russland der größte Importeuer).

Die Dynamik der LKW-Transporte aus Deutschland nach Russland, Kasachstan, Belarus und in die Ukraine wurde 2014 deutlich negativ ausgeprägt: -17% (758 Tausend Tonnen) in den ersten 11 Monaten 2014 im Vergleich zur gleichen Periode 2013.

Der Exportrückzug ist vor allem mit dem Importrücklauf von solchen Warengruppen wie Maschinenbauproduktion, Anlagen, Industrieproduktion und Chemie verbunden. Der Hauptgrund dafür ist die Nachfragesenkung für diese Produktion infolge der Kriesetendenz weltweit.

Einigermaßen haben auch gegenseitige Sanktionen von EU und Russland den Export beeinflusst. Deutliche negative Dynamik des Exports in die Ukraine (-22%) ist mit weiteren negativen Faktoren verbunden, darunter Währungsabwertung und drastischer Produktionsrückzug infolge politischer Instabilität.

Dynamik der LKW-Exporttransporte aus Deutschland nach Russland, Belarus, Kasachstan und in die Ukraine *

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11 Monate 2013, Tonnen

11 Monate 2014, Tonnen

Dynamik,%

Dynamik, Tonnen

RUSSLAND

3 088 075

2 601 925

-16

-486 150

UKRAINE

857 063

664 461

-22

-192 602

BELARUS

346 673

281 529

-19

-65 144

KASACHSTAN

127 523

113 422

-11

-14 101

GESAMT

4 419 334

3 661 337

-17

-757 997

DE-CIS_11-2014.jpg

Nach Grobnomenklatur der Eurostat, 70-80% des Exportvolumens in diese Länder besteht aus den Warengruppen „Maschinen“, „Transportausrüstung“, „Industriewaren und andere Artikel“, und „Chemikalien“. In den ersten 11 Monaten 2014 im Vergleich zur gleichen Periode 2014 zog sich das Exportvolumen fast bei allen diesen Gruppen in alle Länder zurück, außer Chemieexport nach Belarus, der 6% (6 Tausend Tonnen) zunahm.

Bemerkenswert ist auch der Wachstum vom Baumaterialienexport aus Deutschland nach Russland: in den ersten 11 Monaten 2014 nahm er 13% (10 Tausend Tonnen) im Vergleich zur gleichen Periode 2013 zu.

Jedoch bleibt der Zuwachs bei diesen zwei Warengruppen (Chemie nach Belarus und Baumaterialien nach Russland) im Vergleich zum gesamten Exportvolumen aus Deutschland sehr klein. Damit ist auch der Zuwachs bei der Gruppe „Lebensmittel und Tierfutter“ um 382 Tonnen aus Deutschland nach Kasachstan fast unbedeutend (dabei betrug die positive Dynamik 5%).

Die Prognose für 2014 für den LKW-Speditionsmarkt aus Deutschland in die GUS zeigt kein Optimismus. Für Russland wird weiteres Sinken des Bruttoinlandsproduktes prognostiziert, daraus erfolgt die Reduzierung des Produktions- und Konsumimports. Die Lösung von gegenseitigen Sanktionen zwischen der EU und Russland kann den Export von Ersatzteilen einigermaßen beleben, da diese Warengruppe unter „dual use“-Einschränkungen fällt. Die Hebung des Lebensmittelembargos kann auch das LKW-Speditionsvolumen aus Deutschland um 2-3% erhöhen.

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* Hier und weiter – nach Angaben der Eurostat, verarbeitet und analysiert von dem Marketingdepartment der Unternehmensgruppe TELS.


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