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Der Modal Split zwischen den Bahn- und Straßentransporten

08.08.2013

Verschiedene Quellen haben vor kurzem mitgeteilt, dass es eine Tendenz besteht mehr Güter auf Bahnschienen als im Straßenverkehr befördern. Um diese Information zu prüfen, hat die Analytikabteilung der Unternehmensgruppe TELS Straßen- und Bahnverkehrsaktivitäten zwischen den EU-Ländern und der Russischen Föderation über einen Zeitraum von 4 Monaten (Januar-Februar) 2012/2013 bezogen auf gesamten Verkehrsumsatz und Warengruppen geprüft.

Laut Eurostat beträgt der gesamte Straßen- und Bahnverkehrsumsatz zwischen den EU-Ländern und der Russischen Föderation für 4 Monate des Jahres 2013 14 577 000 Tonnen. Das ist 3% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Volumen von Bahntransporten blieb unveränderlich, während Straßentransporte um 7% gestiegen sind. Anders gesagt, haben Bahntransporte das Wachstum des gesamten Verkehrsumsatzes nicht betroffen. Das weist darauf hin, dass mehr Güter im Straßenverkehr befördert wurden. 

Bahntransporte herrschen im Exportverkehr aus der Russischen Föderation. Für 4 Monate dieses Jahres wurden 6 096 000 Tonnen Güter aus der Russischen Föderation in die EU-Länder auf Bahnschienen (-1% im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum 2012) befördert. 1 090 000 Tonnen wurden aus der EU nach Russland befördert (+4%).

Straßentransport wird bei den Lieferungen aus der EU nach Russland vorgezogen. Für 4 Monate 2013 wurden 20 135 238 000 Tonnen Güter aus den EU-Ländern nach Russland im Straßenverkehr befördert (+6% im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum);  2 153 000 Tonnen wurden aus Russland transportiert (+9%). Anders gesagt, hat der gesamte Straßenverkehrsumsatz zugenommen, aber der Export aus der Russischen Föderation ist höher. Die Reduzierung von Bahntransporten aus Russland deutet vom Modal Split zwischen den Bahn- und Straßentransporten. 

Was die Warengruppen angeht, ist der Export (aus Russland) folgender Waren: Kunstdüngern (-52000 Tonnen), Metallerzeugnissen (-78000 Tonnen), metallischen Erzen und Schrotten (-218000 Tonnen) für 4 Monate 2012/2013 gesunken. Jedoch sind die Straßentransporte von Metallerzeugnissen aus Russland wesentlich gestiegen (+63000 Tonnen).

Bedeutender Modal Split zwischen den Bahn- und Straßentransporten für Import und Export anderer Warengruppen wurde nicht betrachtet. Aber die Lieferungen von Agrarerzeugnissen (inkl. Rohholz) aus der Russischen Föderation in die EU wurden viel mehr auf Bahnschienen befördert. 

Für 4 Monate 2012 betrugen Straßen- und Bahntransporte in die EU über 600 000 Tonnen jeder. Für den gleichen Zeitraum 2013 wurden im Straßenverkehr in die EU 765 000 Tonnen geliefert und 987 000 Tonnen auf Bahnschienen.     

 


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