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Multimodale Beförderung von Selbstfahrtechnik in TELS

„Alle Güter aus allen Weltteilen» – dieses Postulat, das auch in der TELS-Mission dargestellt ist, wird sicher von den Spezialisten der Abteilung für multimodale Beförderung der Niederlassung in Minsk verkörpert.

Noch im Jahre 2008 hat die Abteilung die Beförderung von überdimensionaler, wuchtiger Selbstfahrtechnik begonnen. Damals war es ein Bulldozer, der aus Wilejka nach Conakry (Guinea) zugestellt wurde.

Im Jahre 2009 hat die erste multimodale Beförderung mit einer Etappe der Zustellung im Selbstgang eines Krans 14,5 Tonnen schwer auf der Basis von Ural 43202 aus Wilejka nach Guinea über den Hafen in Sankt Petersburg und Tilbury (Großbritannien) stattgefunden.

Im Jahre 2011 wurde für denselben Auftraggeber die Beförderung einer Bohranlage – einen KAMAZ mit Anbauteilen für Brunnenbohrung – aus der Ukraine nach Guinea organisiert. Das Gut wurde im Selbstgang aus Kiew in den Hafen von Tallin befördert, woher es in den Hafen Hanko (Finnland), dann nach England befördert wurde, wo es überladet und in den Hafen Conakry (Guinea) spediert wurde.

Die Ablieferung dieser Bohranlage stellte eine komplizierte Aufgabe mit vielen unerwarteten Situationen dar. Man musste zuerst extra auf Verlangen des Zollamtes der Ukraine Nachweise vorlegen, dass die Maschine nicht für militärische Zwecke, sondern nur zum Zwecke der geologischen Arbeiten bestimmt ist. Im Hafen Hanko beschädigte sich einer von zwei Akkumulatoren, und der Starter wurde beim Versuch die Maschine zu starten beschädigt. Wir mussten die Lieferung der Akkumulatoren aus Belarus organisieren und eine spezielle Expedition aus Spezialisten sammeln, die die Anlagen reparieren konnten. Insgesamt dauerte das Projekt etwa 3 Monate. Alle zusätzlichen Kosten wurden vom Auftraggeber ersetzt; er blieb mit der Auftragsausführung zufrieden.

Die Besonderheit der Zusammenarbeit mit diesem Auftragsgeber besteht darin, dass er aufgrund der Besonderheiten seines Unternehmens hauptsächlich gebrauchte Technik mit doppeltem Verwendungszweck befördert, was zusätzliche Schwierigkeiten beim Grenzverlauf und bei der Zollabfertigung schafft. Doch die Mitarbeiter der Abteilung für multimodale Beförderungen von TELS behautpen: „Eine gelöste schwere Aufgabe trägt der Erfahrung, dem Kenntnis, der Zufriedenheit und der Selbstachtung bei“. 

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